Der Handel mit Zubehör

Ist Ihnen eigentlich schon mal aufgefallen, dass in vielen Produktkategorien der Handel mit Zubehörteilen eigentlich den Hauptumsatz bringt? Nehmen wir zum Beispiel Smartphones. Die sind billig, insbesondere wenn man sie mit einem Vertrag kauft, aber wenn man dann Zubehör braucht wie etwa einen Adapter oder einen Kopfhörer, dann schlagen die Händler richtig zu. Soll ich wirklich 30 Euro für ein paar Ohrstöpsel bezahlen, die in der Herstellung nur ein paar Cent kosten? Ich glaube ich weiche auf Konkurrenzprodukte aus.

Was gibt es neues in der Riddermark?

Nicht ganz ernst gemeint, denn ich will eigentlich über das Konsumieren von News informieren. Die meisten Menschen lesen jeden Tag dutzende neue Emails, SMS, Nachrichten und natürlich auch noch News-Artikel in der Zeitung und im Internet. Da ist es völlig klar, dass unser Gehirn ständig überfordert ist. Ich merke an mir selbst, dass ich sogar die nervige hüpfende Werbeanzeige auf den meisten Websites gar nicht mehr wahr nehme, weil ich schon völlig überreizt und abgestumpft bin gegenüber den vielen Flashigen icons uns Anzeigen.

Billige Decks für den Paladin

Und wenn ich billig meine, dann mein ich in diesem Fall nicht, wie viel Staub man aufwenden muss, um sich alle Karten herzustellen. Vielmehr geht es darum, dass ich ein Deck gefunden habe, dessen Kosten in Mana ausgedrückt sehr gering sind. Das Deck konzentriert sich insbesondere auf Karten, die nur ein oder zwei Kosten, die allerwenigsten Kosten drei oder vier.

Liefen sie das ganze? Wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist es ein Kombination-Deck, das insbesondere auf den Hobgoblin und den bekannten Roboter Butler konzentriert ist. Da der Goblin jede Kreatur stärker macht, deren Stärke lediglich eins beträgt hat der Schaffer hier versucht, möglichst viele Kreaturen mit genau diesem Stärkewert in das Konzept des Decks zu stopfen. Wir finden den Wisch genauso wie zum Beispiel den Elfen Bogenschützen, den Lepra-Gnom, den sich vervielfältigenden Schleim und den verfluchten kleinen Spinnen-Krabbler.

Auf den ersten Blick erscheint das Konzept vielversprechend, allerdings hege ich Zweifel daran, ob es auch in wirklich vielen Spielen gut funktioniert. Im Anfangsstadium des Spiels sollte es möglich sein, den Gegner durch die vielen günstigen Kreaturen und Diener unter Druck zu setzen, allerdings ist das Konzept auch darauf angewiesen den Goblin auf die Hand zu bekommen, denn ansonsten bleiben alle Diener sehr schwach. Insbesondere wenn man sie ausspielt bevor man den sterbenden Diener auf dem Spielfeld bereit hat, nützt es einem nachträglich auch nichts in im Nachhinein ins Spiel zu bringen.

Nur wenn man wirklich von Anfang an alle Karten auf der Hand hat die man braucht, wird es für den Gegner wirklich gefährlich es sei denn es gelingt ihm zuerst die wichtigen, verstärken den Diener vom Spielfeld zu putzen und dann das Spielfeld selbst mit einem Massenvernichtung-Spruch zu klären. Ich kann mir sowohl einige Kombinationen vorstellen, die gegen diese Spielweise guten Einsatz finden, genauso wie andere, die sehr darunter zu leiden haben sollten. Zum Beispiel mein Krieger könnte arge Probleme bekommen, wenn der Gegner es von Anfang an schafft seine Kombination aufzubauen. Natürlich verfügt das Deck auch über diverse Möglichkeiten, neue Karten zu ziehen. Dazu zählen unter anderem der Roboter-Butler, genau so wie die göttliche Gunst, die einem Karten ziehen lässt, wenn man selbst weniger Karten auf der Hand hat als der Gegner. Gerade aufgrund der geringen Kosten der eigenen Dienern sollte es möglich sein, seine Hand sehr schnell leer zu spielen, um sie danach wieder aufzufüllen.

Gerechtigkeit nach 60 Jahren

93 Jahre ist der Mensch alt, der nun wegen Beihilfe zum Mord im deutschen Konzentrationslager Auschwitz vor Gericht gestellt wird. Muss ich dafür verantworten als Freiwilliger des damaligen Regimes unmenschlicher Verbrechen strafbar gemacht zu haben.

Und ich finde es großartig, dass man diese Monster nicht in Ruhe lässt nur weil sie alt geworden sind, und sie sich in aller Bequemlichkeit auf ihren Altersruhesitz zurückziehen können. In über 300.000 Fällen wird der Angeklagte der Beihilfe angeklagt und das Verfahren ist nur deswegen möglich, weil nach einem aufsehenerregenden Gerichtsbeschluss nicht mehr notwendig ist, die individuelle Schuld eines national sozialistischen Verbrechers nachzuweisen.

Klar, man könnte jetzt sagen was soll das? Innig nass sperren kann man den Menschen eh kaum noch weil er vermutlich nach dem Verfahren ein Herzinfarkt bekommt und auf der Stelle tot ist. Im Höchstfall müssen wir ihn also noch ein paar Jahre auf Staatskosten ernähren. Allerdings ist es einfach eine Sache der Gerechtigkeit einen Verbrecher, von dem man weiß was er getan hat laufen zu lassen nur weil alles andere unbequem wäre und Kosten verursacht. Auch könnte man fragen, ob es wirklich richtig ist jemanden verurteilen zu können, obwohl man ihm seine persönliche Schuld nicht nachweisen kann.

Aber gerade unter einem Regime wie es damals geherrscht hat könnte sich ansonsten auch jeder Täter darauf zurückziehen, dass er zwar irgendwie zeitlich am Ort des Verbrechens anwesend gewesen ist, aber eben nicht derjenige gewesen ist, der den tödlichen Streich geführt hat. Unter diesen Umständen würde Jahr niemand schuld sein, da sich alle Angeklagten gegenseitig decken könnten. Ich finde es absolut richtig, dass jemand, der in einem Vernichtungslager gearbeitet hat und dem durchaus bewusst gewesen sein muss, welche Gräueltaten dort auch durch seine Mithilfe möglich gewesen sind Verantwortung für seine unmenschlichen Verbrechen tragen muss.

In diesem Sinne hoffe ich also, dass das Verfahren möglichst schnell und erfolgreich geführt wird, sodass der Angeklagte eine möglichst lange Zeit hinter Gittern für den Rest seines Lebens verbringen muss.

In anderen Neuigkeiten: Ich habe einen tollen Blog gefunden – geführt von einem Rechtsanwalt – der über rechtliche Neuigkeiten berichtet. Wenn euch das Thema Arbeitsrecht und Familienrecht interessiert, schaut doch mal rein: http://www.rechtsanwalt-ackermann.de/.